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Erfolgreiche Fachkräftesicherung auch ohne MobiPro-EU: Spanische Azubis im Briefzentrum der Deutschen Post

Erfolgreiche Fachkräftesicherung auch ohne MobiPro-EU: Spanische Azubis im Briefzentrum der Deutschen Post


B4M arbeitet intensiv an der Gewinnung von spanischen Auszubildenden und Fachkräften für den deutschen Arbeitsmarkt.

Trotz des plötzlichen Förderstopps des Sonderprogramms MobiPro-EU durch die Bundesregierung im April 2014 konnte B4M junge Menschen aus Spanien in die duale Ausbildung nach Baden-Württemberg, Hessen und ins Erzgebirge vermitteln. Einige Unternehmen hielten an ihrem Ausbildungsplatzangebot für die Spanier auch ohne Fördermittel fest.

So finanzierte die Deutsche Post für ihre Auszubildenden den Sprachkurs, das Praktikum, suchte eine Unterkunft und kümmerte sich vorbildlich um die Integration der jungen Spanier. Lesen Sie hierzu den Beitrag in der “Premium Post”: “Von Spanien an die ILVM”. (Eine ILVM ist eine Integrierte Lese- und Videocodiermaschine, eine Briefsortiermaschine der Firma Siemens, die die Mechatroniker-Azubis in den Briefzentren der Deutschen Post AG zu warten lernen).

Die Auszubildenden sind hochmotiviert und mit Engagement bei der Arbeit. Abteilungsleiter Personal Christian Drumm, bei der Deutschen Post AG in Reutlingen: “Wir sind begeistert von den technisch interessierten und begabten Azubis aus Spanien”. Ein Beispiel für eine gelungene Nachwuchskräfteförderung, das Schule machen könnte.

Die Vorteile lagen auf der Hand, denn der Fachkräftemangel treibt Unternehmern Sorgenfalten ins Gesicht: Zum einen, weil aufgrund der demographischen Entwicklung die Zahl der Bewerbungen für einen Ausbildungsplatz rückläufig ist. Zum anderen, da immer weniger ausgebildete Fachkräfte zur Verfügung stehen, wobei vor allem in gewerblich-technischen Berufen die Bewerber fehlen. Nicht zuletzt wollten die Betriebe auch die Hoffnung der jungen Leute auf eine Zukunftsperspektive in Deutschland aufrecht erhalten.

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Premium-Post-B4M-Azubis-2

Über das CATAZUBI2014 – Projekt

Für den Berufsausbildungsbeginn im Herbst 2014 hatte Bridge4Mobility (B4M) für die Besetzung offener Ausbildungsplätze in Kooperation mit dem Verband katalanischer Gemeinden (Associació Catalana de Municipis, ACM) die Initiative CATAZUBI2014 gestartet und ein Paket mit umfangreichen Garantien und Förderleistungen für interessierte Unternehmen geschnürt.

Mit Unterstützung des ACM waren über 500 Bewerbungen eingegangen. Im März war bereits eine Bewerbungsrunde mit 300 Ausbildungsanwärtern abgeschlossen.

Über 200 der interviewten KandidatInnen waren bestens geeignet, ihren vielversprechenden beruflichen Werdegang in Deutschland anzutreten. Für die hochmotivierten jungen Menschen lagen Zusagen von Arbeitgeberseite für die Bereitstellung von 100 Ausbildungsplätzen in deutschen Betrieben und Unternehmen vor – bis zum Förderstopp.

Auch für 2015 bietet B4M interessierten Unternehmen Unterstützung bei der Rekrutierung motivierter junger Menschen in Spanien an. Das B4M-Beteiligungsmodell beinhaltet eine alternative Finanzierung ohne Fördermittel.

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